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Sicherheit zur Weihnachtszeit: So dürfen Kerzen (nicht mehr) brennen

Sicherheit zur Weihnachtszeit: So dürfen Kerzen (nicht mehr) brennen

Jetzt mischt sich die EU auch noch in unsere vorweihnachtliche Beleuchtung ein! Das zumindest geht aus einem Bericht der "Bild"-Zeitung hervor. Darin heißt es, dass eine aktuelle Verordnung der EU vorsieht, dass Kerzen sicherer werden müssen. Und das ausgerechnet jetzt, in der dunkelsten Zeit des Jahres.

Die EU im Kerzen-Wahn?

Ganz so skurril, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag, ist das aber eigentlich gar nicht. Laut "Bild" seien mit Kerzen "verschiedene Gefahren verbunden, die ein Risiko für die Sicherheit der Verbraucher darstellen können". In der Verordnung heißt es dem Blatt zufolge weiter, dass Sicherheitsanforderungen "für Kerzen, Kerzenhalter, Kerzenbehälter und Kerzenzubehör" eingehalten werden sollten. Unter anderem sollten die Kerzen "stabil bleiben" und die Verbrennungsgefahr müsse "so gering wie möglich gehalten werden". Darüber hinaus darf eine Kerze "maximal eine bestimmte Höhe erreichen" und die Rußemissionen sind "so gering wie möglich zu halten".

Kerzen sollen sicher bleiben

Auf den ersten Blick scheint die Kerzenproblematik nicht unbedingt drängend. Allerdings sollte man nicht außer Acht lassen, dass es im Jahr 2014 zur Weihnachtszeit zu deutlich mehr Bränden kam als in vergleichbaren anderen Monaten. Das schreibt der Tagesspiegel unter Berufung auf den Gesamtverband der Versicherungswirtschaft. Auch der Dachverband der Kerzenindustrie, die "European Candle Association" findet die neue Verordnung der EU durchaus sinnvoll. Wie der Tagesspiegel schreibt, hätten die Hersteller selbst auf eine derartige Verordnung gedrungen. So könne man sich beispielsweise besser gegen Billigimporte schützen.

Welche Verordnungen sich die EU sonst noch so hat einfallen lassen, erfahren Sie in unserer Galerie!

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Autor: Susanne Herrenbrück