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Industrie 4.0: Diese 10 Berufe sind vom Aussterben bedroht

Industrie 4.0: Diese 10 Berufe sind vom Aussterben bedroht

Die fortschreitende Digitalisierung hat weitreichende Auswirkungen auf die zukünftige Arbeitswelt. Schon heute könnten rund 4,4 Millionen Jobs von Computern oder Robotern übernommen werden. Der IT-Verband Bitkom warnt, dass bereits bis zum Jahr 2022 drei Millionen Jobs dem Fortschritt zum Opfer fallen könnten. Wir zeigen Ihnen, ob auch Ihr Job bedroht ist.​

Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt

Die vierte industrielle Revolution, auch als Industrie 4.0 bezeichnet, beherrscht zurzeit viele öffentliche Debatten. Unter dieser neuen Etappe des technologischen Wandels wird eine hochautomatisierte, vernetzte und smarte Produktion verstanden. Aber nicht nur in der Produktion verändert sich die Arbeitswelt, sondern auch im Dienstleistungsbereich werden weitreichende Veränderungen stattfinden. Bereits in den nächsten 20 Jahren soll die Hälfte aller Berufsbilder wegfallen. Banken, Versicherungen, aber auch die Pharma- und Chemiebranche wird nicht von den Auswirkungen der Digitalisierung verschont bleiben. Die folgenden zehn Berufsbilder werden immer mehr aus der Arbeitslandschaft verschwinden.

1. Postboten

Diese Berufsgruppe trifft die Digitalisierung am härtesten. Seien Sie ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal einen Brief per Hand verfasst? Handgeschriebene Briefe werden immer seltener, deswegen müssen auch immer weniger Briefe ausgeteilt werden. Experten erwarten einen Arbeitsplatzrückgang von 28 Prozent.

2. Finanzbeamte

Bis 2022 sollen vier Prozent weniger Beamte eingestellt werden. Elektronische Steuererklärungen und Prüfsysteme machen Finanzbeamten das Leben zwar um einiges leichter, kosten aber auch vielen zukünftigen Mitarbeitern den Job.

3. Journalisten

Dass die Zeitungsauflagen immer mehr zurückgehen ist bekannt. Somit ist mit dem Rückgang in der Verlagsbranche auch der Beruf der Journalisten betroffen. Gedruckte Zeitungen bekommen durch Blogs und andere Online-Angebote Konkurrenz.

4. Flugbegleiter

Auch den Beruf der Flugbegleiter trifft es hart. Rund sieben Prozent weniger Stellen werden in Zukunft geschaffen. Schuld hieran sind die vielen Firmenfusionen in der Luftfahrbranche, das heißt es werden weniger Flüge angeboten.

5. Reiseverkehrskauffrau/mann

Um einen Flug oder eine Reise zu buchen geht heute kaum jemand noch ins Reisebüro. Anstelle von persönlicher Beratung werden im Internet Anbieter und Preise verglichen und der Urlaub wird bequem von zu Hause gebucht. Experten sehen bis 2022 einen Rückgang von rund zwölf Prozent voraus.

6. Versicherungsmakler

Ähnlich wie den Reiseverkehrskaufleuten ergeht es den Versicherungsmaklern. Viele Versicherungen werden heute im Internet abgeschlossen. Der Beruf des klassischen Versicherungsmaklers wird bis 2022 um rund sechs Prozent zurückgehen.

7. Maschinenführer

In den Fabriken sind Roboter und andere Maschinen bereits präsent. Die Zahl der Maschinenführer soll jedoch noch weiter sinken. Rund sechs Prozent weniger Stellen für Arbeiter, die Standbohrmaschinen bedienen.

8. Telefonist/Callcenter-Mitarbeiter

Bis Sie heute jemanden persönlich ans Telefon bekommen kann dauern. Vorab werden Sie durch ein Computerprogramm geschleust und haben bereits zahlreiche Informationen abgeben müssen. Und immer öfter ersetzen computergenerierte Antwortprogramme die menschliche Arbeitskraft.

9. Kassierer

Der Trend geht in Richtung elektronischer Bezahlung. Ob im Bau-oder im Supermarkt. Immer mehr Unternehmen setzen auf Selbstzahl-Schalter. Rund 430.000 solcher Automaten sind bereits weltweit in Betrieb.

10. Landwirte

Auch die Bauern sind von der Digitalisierung betroffen. Immer neuere Maschinen ersetzen die Arbeiter auf dem Feld oder dem Hof. Außerdem lohnt sich für kleinere Landwirtschaften der Betrieb kaum noch. Ein Rückgang von 19 Prozent der Landwirte wird erwartet.

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Autor: Redaktion